Eine Krone ist fällig, aber welche Technik und welches Material wird für diese Zahnkrone verwendet?

Ein Zahn ist stark beschädigt und der Zahnarzt eröffnet dem Patienten, dass eine Krone produziert werden muss. Jetzt steht man plötzlich vor der Frage, warum eigentlich jetzt eine Krone, reicht nicht auch eventuell eine einfache Füllung, ist diese Krone aus Titan, Stahl, Gold, Kunststoff, Keramik oder Zirkondioxid ( Zirkon )? Wird die Krone herkömmlich von einem Zahntechniker aus Wachs modelliert, gegossen und poliert, ist eine Kunststoffverblendung geplant oder eine Verblendung mit Keramik? Die Krone könnte auch per Computer gefräst werden ( CAD/CAM ) , es könnte eine CEREC Anlage genutzt werden, die den lästigen Abdruck erspart oder Presskeramik verwendet werden. Auch bei Vollkeramikronen ist eine einschichtige computergefräste Krone möglich oder eine künstlerisch und farblich perfekte Imitation eines natürlichen Zahnes, bestehend aus mehreren Schichten Dentalkeramik.

Generell gilt: Der Zweck entscheidet über die notwendige Ausführung und das eigene Budget über das Material und die Technologie diese Kronen. ( Kosten / Nutzen ) Deshalb sollte man immer das Internet bemühen, um sich vor der Unterschrift unter das Angebot ( Heil- und Kostenplan ) über preiswerte Alternativen zu informieren und auch mit anderen Labors oder auch Inlands- und Auslandsproduktion die Kosten für Zahnersatz zu vergleichen.

So eine Krone mit Edelstahlunterbau und Keramikverblendung in Ihrer Zahnfarbe gibt es schon für unter 100.- EUR Labor- und Materialkosten. Diese Krone stammt dann meistens aus einem Labor in China, der Türkei oder Billiglohnländern weltweit. Es gilt, sich hier eine Konformitätserklärung nach dem deutschen Medizinproduktegesetz und ein Sicherheitsdatenblatt über die verwendeten Materialien aushändigen zu lassen. Auch sollte man als Patient fragen, ob zwei, drei oder gar fünf Jahre Garantie, gegeben werden. Zwei Jahre Garantie für so eine Zahnkrone sind gesetzlich in Deutschland verpflichtend. Sehr wichtig ist auch, wer im Falle eines Fehlers oder eines Bruches der Keramik oder Sprüngen in der Krone für den Schaden haftet und ob in diesem Fall die Krone wieder nach China geschickt werden muss.

Im Frontzahnbereich sind klar die Vollkeramikkronen das Mittel der Wahl. Keine sichtbaren dunklen und unschönen Kronenränder, eine schöne Transparenz durch das fehlende Metall im Unterbau, keine Allergien gegen irgendwelche Dentallegierungen und, wenn diese Krone in Deutschland gefertigt wird, auch ein Zahntechniker vor Ort, der Form und Farbe den Gegebenheiten anpassen kann. Es trifft bei solchen Zahnkronen künstlerische Gestaltung auf perfekte feinmechanische Passungen. Leider gibt es im Inland und im Ausland schlechte und gute Zahntechniker und auch der/die Superzahntechnikermeister/in kann einen schlechten Tag gehabt haben.

In jedem Fall ist für ihren Zahnersatz immer der behandelnde Zahnarzt für zwei Jahre in der Haftung und wird schon aus diesem Grund immer mit einem Labor zusammen arbeiten, dessen Ergebnisse und auch Techniker ihm seit Jahren bekannt sind. Ein Zahntechniker in einem praxiseigenen Labor, dem sogenannten Praxislabor, ist zwar für die Nähe zum Patienten eine tolle Sache, die Einkaufsmenge des Materials und Produktionszahlen von Kronen in so einem Praxislabor sind aber weit geringer, als die eines großen gewerblichen Labors. Entsprechend sind die Preise oft auch extrem höher. Man sollte sich bei einem Praxislabor auch den Preis eines regionalen, gewerblichen Labors einholen, um hier nicht unnötig viel Geld auszugeben. Aber auch hier gilt es abzuwägen, ob diese Rabatte, z.B. im Goldeinkauf überhaupt an den Patienten weiter gegeben werden. ( Dies ist für den Zahnarzt in Deutschland verpflichtend! )

Kronen im Seitenzahnbereich und besonders weit hinten für einen Weisheitszahn oder den Zahn davor ( man spricht hier von der 7ern oder 8ern ) können sogar oftmals aus Kostengründen ganz ohne Verblendung hergestellt werden, da man diese Zahnkronen einfach nicht sehen würde. Einige Labors stellen bei Mehrabnahme auch einmal eine Verblendung gratis her. Einfach nach Mengenrabatten fragen. Wer hier nicht fragt, hat selber Schuld. Auch kommt hier durchaus eine Krone aus dem Ausland in Frage, das hier das künstlerische Meisterstück niemand sehen würde. Bei weiteren Fragen rund um Kronen und Brücken steht Ihnen auch das AgbZ-Labor in Lübeck oder unsere Hotline zur Verfügung.

Das Gleiche gilt für eine Krone auf einem Implantat. Hier kommen oft gewaltige Kosten auf den Patienten zu:

Kostenvoranschlag: 0.- EUR - 350.- EUR
Knochenaufbau: 250.- EUR - 1.500.- EUR
Implantation: 500.- EUR bis 1.500.- EUR
Implantat 100.- EUR - 600.- EUR
Freilegung des Implatats nach Einheilung: 50.- EUR bis 250.- EUR
Krone auf Implantat: 100.- EUR - 900.- EUR

Hier handelt es sich um Preise, die in einer einzigen Stadt ermittelt wurden. Ein Preisvergleich bei einer Zahnkrone ist also durchaus angebracht. Aber Achtung: Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!

Krone Inland Edelstahl/Keramik: 230.- 380.- EUR
Krone Presskeramik Inland: 180.- EUR - 400.- EUR
Krone CEREC CAD/CAM Vollkeramik Inland : 350.- EUR - 900.- EUR
Krone Zirkonkeramik Inland: 230.- EUR - 500.- EUR

Krone Ausland Edelstahl/Keramik: 75.- EUR - 140.- EUR
Krone Presskeramik Ausland: 90.- EUR - 160.- EUR
Krone CEREC CAD/CAM Vollkeramik Ausland : 90.- EUR -180.- EUR
Krone Zirkonkeramik Ausland: 80.- EUR - 180.- EUR

Um guten und günstigen Zahnersatz zu erhalten empfehlen wir immer vorher die Preise zu vergleichen.

Unsere Hotlines: Flagge Deutschland (0)38821 - 60 800       Flagge Schweiz (0)71 - 69 52 111

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